Produkt des Monats

Unsere Monatshighlights im Juli

In diesem Monat haben wir zusammen mit unserem Partner „WeltPartner fair+bio Kaffee“ für Sie unser Kaffee Sortiment deutlich erweitert. Als Produkt des Monats und zur Einführung in unser Sortiment, erhalten Sie unsere neuen Kaffeesorten des Lieferanten WeltParter zum Kennenlernpreis mit einem Rabatt von 5 %!

In einem neuen Gewand erscheint der Kaffee unseres Weltladen Lieferanten WeltPartner und ist Dank der bunten Aufmachung bereits rein optisch ein „Hingucker“ der die Welt etwas farbenfroher macht. Aber nicht allein die Optik war Auslöser für das neue Erscheinungsbild, sondern auch eine kritische Auseinandersetzung seitens WeltPartner mit der Verpackung im Allgemeinen. Dies hatte zur Folge, dass nun der volle Aromaschutz ohne Aluminiumschicht geleistet wird und eine „Schrumpfung“ der Tüten sich nicht nur positiv auf den Materialverbrauch sondern auch auf den Transportaufwand auswirkt.

Der morgendliche Kaffee, der Kaffee im Büro, der kleine Espresso nach dem Essen. Ein alltäglicher Genuss in unserer Zeit, in früheren Zeiten ein rares Luxusgut für gut Betuchte. So erzählt uns die Geschichte, dass die Wiener im Jahr 1683, nachdem das kaiserliche Heer die Türken vernichtend geschlagen hatte, in deren  „Nachlass“ mehrere hundert Säcke mit grünen Kaffeebohnen fanden. Man hielt es zunächst für Kamelfutter. Nur ein Wiener, der Herr Franz Georg Kolschitzky kannte sich als ehemaliger Kundschafter während der Belagerungszeit aus und wusste, dass man aus dem vermeintlichen Kamelfutter ein köstliches schwarzes Getränk brauen konnte. Somit war er der erste, der in Wien ein Kaffeehaus eröffnete und eine Ausschankerlaubnis erhielt. Der Siegeszug des Kaffees in Europa nahm seinen Lauf.

Und mit dem Siegeszug des Kaffees, setzte im 17. Jahrhunderts ein reger Handel ein. Die Nachfrage nach Kaffee stieg in den kommenden Jahrhunderten kontinuierlich an, trotzdem es nach wie vor eine teure Rarität war. Verständlich, dass die Kolonialmächte ein großes Interesse daran hatten, in allen anbaugeeigneten Kolonien Plantagen zu errichten. Die ausbeuterischen Strukturen wurden geschaffen und bestehen bis in unsere heutige Zeit. Noch immer sorgen große Global Players dafür, dass der Lohn für die Bauern im herkömmlichen Kaffeeanbau kaum zum Überleben reicht. Wir als Weltladen arbeiten mit dem Angebot unserer Kaffeeprodukte diesem menschenverachtenden System entgegen, denn unsere Lieferanten beziehen das Produkt Kaffee ausschließlich von Kooperativen und Genossenschaften, die faire Löhne garantieren und zusätzlich die verschiedensten sozialen Projekte bei den Produzenten unterstützen.

Seit 1988 unterhält die Fair Trade Genossenschaft WeltPartner faire Handelsbeziehungen zu ca. 50.000 Kleinbauernfamilien und Kleinstproduzierende weltweit, darunter etliche Kooperativen, die diesen Importeur mit verschiedenen Kaffeesorten fair+bio beliefern.

Wir beraten Sie zum neuen Sortiment sehr gerne in unserem Ladengeschäft und bedauern, dass auf Grund von Corona momentan kein Ausschank / Verkostung während unserer Geschäftszeiten stattfinden darf. In unseren Regalen finden Sie auch den Bio Kokosblütenzucker. Dieser eignet sich hervorragend zum Süßen ganz speziell für einen Espresso, da er diesem eine leichte Karamellnote verleiht. Eine durchaus gesunde Alternative zum weißen Haushaltszucker. Auch im Bereich von Tassen und Kaffeegeschirr, Tischsets und sonstigen Accesoires werden Sie in unserem Weltladen einiges entdecken und dem schön gedeckten Kaffeetisch mit dem entsprechenden Kaffeegenuss steht nichts mehr im Wege.

Wir freuen uns auf Sie.

  • alles für den Kaffeegenuss
  • Angebot
  • ... klein aber "oho"
  • die Kaffeebohnen
  • ... die Karamellnote
  • Förderung von Projekten
  • Bäume pflanzen
  • Frauen stärken
  • Unser Team berät Sie sehr gerne im Weltladen
  • ... die verschiedenden Sorten

Unsere Kaffee-Handelspartner

Äthiopien – OCFCU

Seit 1999 eine Kooperative von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern mit der Gründung von Oromia Coffee Farmers Cooperative Union. Eine äthiopische Region namens Oromia, in der bereits im 5. Jahrhundert mit gerösteten Kaffeekirschen und deren Aufguss ein genussvolles Getränk entdeckt wurde.

Der Faire Handel ermöglicht die Finanzierung von 30 Schulen.

Indien – Organic Wayanad

Eine Kaffee-Kooperative mit über 450 Kleinbauernfamilien im indischen Bundesstaat Kerala. Die Förderung des ökologischen Landbaus ist oberstes Ziel der Kooperative.

Unter dem schützenden Blätterdach von Obstbäumen, wächst auf einer Höhe von 800 bis 1.000 Metern ein hochwertiger Bio-Robusta-Kaffee neben Heilpflanzen und verschiedenen Gemüse- und Gewürzsorten.

Organic Wayanad finanziert u.a. Schulungen über den ökologischen Landbau, um den Einsatz von gefährlichen Pestiziden und Düngemitteln zu reduzieren.

Peru – Oro Verde

Die Kooperative widmet sich der Vermarktung von Bio-Kaffee und – Kakao, sowie FSC-zertifiziertem Holz aus ökologischen Agroforstsystemen. 56 Kleinbauernfamilien gründeten in 1999 die Kooperative – auch um den weit verbreiteten Drogenhandel mit Koka zu bekämpfen. Die Höhenlage und die Feuchtigkeit im Amazonasgebiet, verleihen dem Kaffee aus dieser Region ein einzigartiges Aroma.

Die Kooperative schult ihre Mitglieder in Seminaren in ökologischer Land- und Forstwirtschaft.